usa2026Unser Kamerad Tampir Markus machte sich gemeinsam mit Kameraden anderer Feuerwehren zu einer privat organisierten Reise in die USA auf. Neben vielen persönlichen Eindrücken stand dabei auch der internationale Erfahrungsaustausch unter Feuerwehrleuten im Mittelpunkt.

Gemeinsames Training in Santa Fe Springs
Eine besondere Station der Reise war Santa Fe Springs, wo unsere Kameraden die Möglichkeit hatten, gemeinsam mit amerikanischen Einsatzkräften zu trainieren.
Im Mittelpunkt stand dabei der Innenangriff. Gemeinsam wurden unterschiedliche Vorgehensweisen und Taktiken besprochen und praktisch umgesetzt. Dabei konnten die amerikanischen Feuerwehrkräfte ihre Arbeitsweise vorstellen, während unsere Kameraden ihre eigenen Erfahrungen und Vorgehensweisen aus dem österreichischen Feuerwehrdienst einbrachten.

Ein besonderes Erlebnis war die Möglichkeit, unter realitätsnahen Bedingungen im Übungsturm einen Innenangriff durchzuführen und dabei eine vermisste Person zu suchen. Der gemeinsame Austausch bot interessante Einblicke in die unterschiedlichen Ausbildungsmethoden und Einsatzstrategien und zeigte gleichzeitig, dass die Herausforderungen im Feuerwehrdienst über Ländergrenzen hinweg viele Gemeinsamkeiten haben.

Gedenken am 11. September in Las Vegas
Ein weiterer emotionaler Höhepunkt der Reise war die Teilnahme an einem Gedenk-Stiegenlauf am 11. September in Las Vegas.
Gemeinsam mit zahlreichen Teilnehmern wurden 1.455 Stufen des „STRAT“ in Las Vegas bewältigt. Die Veranstaltung diente dem Gedenken an die 343 Feuerwehrkameraden, die bei den Terroranschlägen vom 11. September 2001 ums Leben kamen.
Der Stiegenlauf verband sportliche Herausforderung, Kameradschaft und vor allem das gemeinsame Erinnern an jene Feuerwehrleute, die am 11. September 2001 ihr Leben im Einsatz verloren haben.


Für unseren Kameraden Markus war die Reise damit nicht nur eine private Reise, sondern auch eine besondere Gelegenheit, internationale Feuerwehrkameradschaft zu erleben, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam mit Feuerwehrleuten aus den USA zu trainieren und zu gedenken.
Wir freuen uns, dass Markus diese besonderen Eindrücke und Erfahrungen mit nach Hause bringt und damit auch einen Teil der internationalen Feuerwehrkameradschaft zu uns trägt.